Samstag, 26. Juli 2014

Alte Heimat (5.und vorerst letzter Teil)



Warten auf den Eisbecher. Der Name des im Hintergrund sichtbaren Reisebüros mußte natürlich auch noch mit auf's Bild ;), ebenso das antike Lurchi-Heftchen, das er im Schuhgeschäft geschenkt bekam, in dem schon ich meine Schuhchen vor -zig Jahren erhielt.

In dem Haus mit dem roten Dach wohnte ich mit meinen Eltern in den Fünfzigern. Es liegt direkt am Guldenbach, und man kann bis hoch zur Burg schauen. Oftmals spazierte mein Papa sonntagsvormittags mit mir zur Stromburg hoch, während Mutti das Essen vorbereitete. Nachmittags gab es dann nochmals einen anderen Spaziergang zu dritt. Ich habe schöne Erinnerungen daran.

Ich zeigte Herrn S. auch meinen damaligen Spielplatz, der auf der anderen Seite des Guldenbachs ist. Er fand nicht nur gleich Gefallen daran, sondern auch sofort eine Schaukelpartnerin.

Das Wehr am Guldenbach liegt auch in "meiner" alten Straße, ebenso wie ....

... diese geheimnisvolle Tür.

Von nahem erschließt sie sich.
Auch kamen wir an meinem alten Kindergarten vorbei, den es bis heute noch gibt. Erstaunlich!

Aber das ist ein neues Baumhaus, zufällig mit Süßfroschs Namen, wenn auch mit "amerikanischem Genitivapostroph" geschrieben. Man sieht diese Unsitte leider immer wieder. Wie sollen die Kinder es lernen, wenn es der Kindergarten schon falsch macht?

Kommentare:

  1. Ich seh da ja schon wieder was *gg*

    Ach liebe Flögi, das ist wirklich ein wunderschönes Städtchen. Schon klasse wenn man so viele Dinge wiedererkennen kann, so als ob die Zeit stillgestanden wäre erinnert man sich sofort wieder an die eigene Kindheit/Jugend.

    Der ehemalige Luftschutzstollen war doch bestimmt für euch früher auch immer ein Anziehungspunkt den man gerne erkunden wollte, oder?

    Schön das Herr Süßfrosch auch gleich eine Schaukelpartnerin gefunden hat, und wie er auf dem Bild am Zaun so vermitzt guckt ist absolut niedlich.

    Bei dem letzten Satz musste ich grinsen, denn wenn ich daran denke das heutzutage einige Lehrer in den Grundschulen ganz nach "frei Schnauze" (die Kinder können schreiben wie sie wollen, einfach nach Gehör) lehren, dann stellen sich mir die Nackenhaare hoch. Da muss man sich über gar nichts mehr wundern.

    Wünsche dir dann ein schönes Wochenende und sende liebe Grüssle

    N☼va

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    1. Ich bin zwar nicht die Flögi ;-) (hast Dich vertan, liebe Nova, gell?) *g*, macht nix, antworten will ich dennoch: Du fragst nach dem "Erkunden des Bunkers". Bestimmt ja, wenn ich schon älter gewesen wäre. Aber ich war ja noch ein Kleinkind. Später zogen wir um, bedingt durch Arbeitsplatzwechsel meines Vaters. Also, es gibt auch noch eine zweite Heimat mit Kindheits- und Jugenderinnerungen. Das könnten dann auch mal noch Postings werden, wenn es sich ergibt, technisch, zeitlich, lustmäßig.

      Danke an ALLE für Zustimmung und Liebwort,
      Tiger
      =^.^=

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  2. Beim alten Luftschutzkeller würde ich gerne mal ein blick hinter die Türe werfen dürfen.

    Ja was die Rechtschreibung an geht, muss ich leider sagen, das meine Enkel noch Gehör schreiben lernen, mal erst für die kinder vielleicht einfacher, aber da oft nicht deutlich gesprochen wird, kommt da ganz schöner Mist bei raus. Und am Ende müsse sie alles doppelt lernen. Ich find das sehr verwirrend für die Kiddis.

    ich wünsche dir ein schönes WE
    gabi

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  3. ...ach stimmt ja, liebe Rita,
    du kommst ja aus dem Ort, wo die Menschen mit den Paprikaköpfen wohnen ;-)...die alte Tür lockt, das Geheimnis dahinter zu ergründen...
    warum sollen die Kinder denn leicht lernen? sie können doch später googeln, wie es richtig ist...

    ich wünsch euch einen schönen Sonntag,
    lieber Gruß Birgitt

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  4. Lieber Tiger
    Toll dein Bericht von deiner früheren Heimat, danke für die tollen Bilder und Erklärungen.
    Ganz liebe Grüsse Marie-Louise

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  5. Jetzt habe ich mich erst mal durch deine schöne Tour aus der alten Heimat hier gelesen und Philipp weiß nun ganz genau, wo Oma aufgewachsen ist.
    Für die Kleinen ist das doch unheimlich interessant, wo Mama oder Papa, Oma oder Opa mal in den Kindergarten gegangen sind. Zumindest war es auch so bei meinen Enkelkindern.:-)

    Schön, dass auch Philipp Freude an dem Lurchi-Heftchen hat, ich kann mich noch sehr gut an sie erinnern und da wir früher ein Schuhgeschäft gleich um die Ecke hatten, bekam ich immer sofort die neuesten Ausgaben.

    Tja, mit der Schreibweise nimmt es halt nicht jeder so genau.*g*

    Kinder finden immer gleich Anschluss und wer weiß, ob sich H. S. u. Frl. Paprika sich nicht noch einmal begegnen. :-)

    Liebe Grüße
    Christa

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