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Samstag, 6. Oktober 2012

Kollar


"Ich sitze im Kollar,
ja, das soll ich sogar!"


Als Kollar bezeichnet man in der Mykologie ein zusammengewachsenes Halsband, welches bei manchen Blätterpilzen die Lamellen zum Stiel hin sichtbar trennt. Hier am Beispiel des Parasols dokumentiert.

Dienstag, 22. Oktober 2019

Ein Schnurfüßer im "Blätterwald" ;-)

( Die Lamellen beim Fruchtkörper nennt man auch Blätter! )

 
Das ist ein Schnurfüßer auf den Lamellen (oder Blättern) eines Lepiota. Er hat Antennen, die er hier gerade eingerollt hat., wie zu sehen ist. Die Antennen sind nämlich gliedrig. Der Schnurfüßer selbst kann sich auch einrollen, und das tut er damit er nicht austrocknet. Das ist auch ein Grund weshalb er sich gerne in feuchtem Laub und Erde aufhält, und in meinem Fall unter einem Macrolepiota-Hut. Dort habe ich schon öfter Schnurfüßer gesehen. Sie legen sich gerne _genau_ zwischen Kollar und Stielansatz, das habe ich festgestellt bei meinen zahlreichen Reviergängen.
Sie können übrigens bei Gefahr Gifte absondern!
Ich freute mich sehr, daß meine Nahaufnahme gelang, denn ich wollte unbedingt mal die eingerollten gliedrigen Antennen zeigen.🔎🕵️‍♀️

Dienstag, 16. Oktober 2012

Wolkenweicher Gruß

Bin spät dran mit posting, war heute lange im Revier und nun anderweitig beschäftigt. Doch ein Stück meiner Fotoausbeute soll hier nun als heutiger Gruß dienen. 
So kuschelig der Lepiota (Schirmling) auch aussieht, Achtung(!) er ist bewohnt! Mariapodas tausend Füße wollen grade im Kollar (den erklärte ich neulich) ausruhen. 

Aber ist er nicht tuffig, der watteweiche Liebling? ;-)



Mittwoch, 2. September 2020

Drama mit dem Trama

 Hier die Auflösung bzgl. gestrigem "Tigerlupo":






Vergangener Sonntag. Runde gedreht und fast ganz am Ende des Revierganges schon von Weitem 🙂mit Tigerauge gesehen: _Einen_ einzelnen vertrockneten Liebling! 😍 Das heißt aber auch, er muß ja erst mal auch Feuchtigkeit genug gehabt haben um überhaupt zu fruktifizieren. Die hatte er ja wohl, sonst wäre er ja nicht da!😉😁 

Als dieser  Fruchtkörper aber ausgewachsen war, kam, so meine Vermutung, dann nur noch Hitze und somit vertrocknete das ganze Trama!! Und der Hut fiel ab! Diese Trockenheit führte jedoch zu dieser tollen Wellenoptik bei den Blättern des Lepiotas, was ich somit gleich fotografisch festhielt.😉😁 Es gibt alleine zirka 400 verschiedene Lepiotas.

Im letzten Bild auch noch schön zu sehen: Schneckenfraßstellen (die hellen Flecken) und Bewohnereingänge (die braunen im Kollar!)

Mir ging es diesmal jedoch hauptsächlich darum, diese tolle Wellenoptik zu belupen!😉

Nein, hier ist es nicht zu Ende, auch ält're Posts, die sprechen Bände!

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